Wir über uns
Wir sind die Arzneimittel-Fachleute!
Information und Beratung rund um das Arzneimittel, fragen zu Risiken und Nebenwirkungen, Auskünfte zur Anwendung von Arzneimitteln, Gespräche zu vielen Themen rund um die Gesundheit: Unsere Aufgabe in der Hildegardis Apotheke. Im persönlichen Dialog stehen wir partnerschaftlich an Ihrer Seite! Ein Rezept ist mehr als nur ein Abrechnungsbeleg. Für uns ist es ein Auftrag!


Hildegard v. Bingen

Hildegard von Bingen ist die Namenspatronin der Hildegardis Apotheke. Fast 1000 Jahre nach ihrer Geburt erlebt die Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Rupertsberg bei Bingen eine späte Wiederentdeckung: ihre Lehre und Schriften wurden seit den 80/90er Jahren des 20. Jahrhunderts neu ediert und vielfältig Kommentiert. Die Wissenschaft behauptet, sie sei die erste Apothekerin und Ärztin gewesen.

Die als jüngstes von 10 Kindern geborene Hildegard (*1098 n.Chr.) kam im 8. Lebensjahr ins Kloster, wurde mit 16 Jahren Nonne, begann aber erst mit 43 Jahren, bereits als Äbtissin, „einer inneren Stimme folgend“ zu schreiben. Zwischen 1150 und 1160 n.Chr. verfasste sie den „Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum“, ein Werk zur Natur- und Heilkunde. Darin werden in 230 Kapiteln Tiere, Mineralien und Pflanzen mit der Anwendung ihrer Wirkstoffe beschrieben. Ferner haben die „Causae et curae“ die Physiologie und Pathologie des Menschen zum Thema. Hildegard von Bingen war entgegen ihrer eigenen Auffassung eine äußerst gelehrte Theologin und Schriftstellerin und wich in ihrem mystischen Weltbild und ihrer Darstellung der Heilwirkung von Arzneimitteln stark von den damaligen teilweise antiken und zeitgenössischen „Medizinern“ ab. Um das eigenständige medizinisch-naturkundliche Schaffen und Werk der Hildegard von Bingen wirklich verstehen und würdigen zu können, muss man sie unbedingt als Kind ihrer Zeit begreifen. Die mittelalterliche Medizin fußte im Wesentlichen auf den Grundzügen der antiken Elemente- und Säftelehre von Hippokrates und Galen. Demnach sollten sich alle Krankheiten aus den vier Säften entwickeln, nämlich aus Blut, Galle, Schwarzgalle ("melancholia") und Schleim. Im Gegensatz dazu sah Hildegard von Bingen als tiefgläubiger Frau die Menschen als gottgeschaffenes Wesen, das sowohl in Gesundheit als auch in Krankheit von der Weltschöpfung und der Weltordnung abhängig ist und bleibt. Auch ihre eigene geschwächte Gesundheit betrachtete sie als lehrreiche Zeichen Gottes. Sie stellte die Existenz Gottes und das Wesen der Schöpfung allem voran. Hildegard von Bingen starb schwer krank und geschwächt 1179 n.Chr. in ihrem Kloster. Hildegard war eine der ersten Menschen, für die ein offizielles Heiligsprechungsverfahren (1228) in Rom eingeleitet wurde. Bereits zu Lebzeiten wurde Hildegard wie eine Heilige verehrt. Das Verfahren dauerte jedoch so lange, dass selbst der letzte Versuch Papst Innozenz IV im Jahre 1244 zu keinem Ergebnis führte. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde Hildegard dann endgültig in das "Martyrologium", das Verzeichnis der Heiligen der Kirche, aufgenommen. Hildegard wurde somit eine Heilige der Kirche und ist damit offiziell vom apostolischen Stuhl heiliggesprochen.











Eines der wenigen Bildnisse Hildegard von Bingens© Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh.

  Beratungsqualität

  Ärzte im Dienst
Ärztlicher Notdienst
116 117 

Zahnärztlicher Notdienst
0180-5986700
  Apotheken im Dienst
Apothekennotdienst-Hotline
0800 00 22833
kostenlos aus dem dt. Festnetz
  Öffnungszeiten

Zu folgenden Zeiten sind wir persönlich für Sie da:

Montag bis Samstag
08.30-13.00

Montag bis Freitag
 15.00-18.30

Mittwochnachmittag geöffnet!


  Kontakt

Dr. Andreas Hacker
Hildegardis Apotheke
Buddestr. 103
D-47809 Krefeld

Tel.  +49-21 51-54 11 20
Fax. +49-21 51-54 82 28
Email: info@doc4pills.de
  Allergie - aktuell